Freitag, 8. Juli 2016

Fokussieren

Ausschlafen, bis ich von selbst wach werde, ist ja auch immer schön. Im Normalfall wache ich dann ziemlich früh auf, und habe viel vom Tag. Mag ich gerne. Je früher ich - von selbst - aufwache, desto besser, noch dazu an einem freien Tag.

Pachu putzte gestern bis spät die neue Wohnung. Bett steht jetzt, das von der Bebiline ist noch eingepackt.

Irgendwann nach 8 Uhr rief die Bebiline nach mir. Als ich in ihr Zimmer kam, stand sie stolz da. Nackig. Schlafsack aus. Schlafanzug unten auf. Windel in der Hand. "Mama, Pipi!" Also gingen wir als erste Amtshandlung ins Bad. Pipi-Machen. Auf dem Klo. Das nimmt zur Zeit viel Platz ein, genießt einen hohen Stellenwert. Sie weiß, wie ihr Sitz aufs Klo gehört, kann selbst rauf klettern und ist stolz wie Oskar, wenn sie dann beim Herunterspülen einem Produkt hinterher winken kann. Kchkchkch. Und nein, der Antrieb kommt von ihr, ich greife auf und unterstütze das, was von ihr selbst kommt. Situations-orientierte Erziehung, nicht nur im Hinblick auf die Sauberkeitserziehung.

Und sonst so? Nieren-Blasen-Fickscheiße aus der Hölle, die 'Regel' macht ihrem Namen auch garantiert keine Ehre. Alles wie immer also. Ich fühle mich ein kleines bisschen ... krank? Naja, Schmerzen halt.

9.28 h: Die Bebiline und ich haben immerhin schon mal gefrühstückt. Oder so. Rasensprenger läuft jetzt noch ein Weilchen.

10.34 h: Wir haben eine Doku über Colorado gesehen.

Ich lese ein wenig Eltern-Blogs kreuz und quer. Irgendwann hatte ich ja auch mal überlegt, aus diesem hier so eines zu machen, und dann bei Brigitte Mom groß raus zu kommen, Sponsoren und weiß der Kuckuck. Aber ne ... irgendwie macht das ... aggressiv nicht direkt. Aber das ist mir zu ... irgendwas ... . Einseitig. Ein Stück weit künstlich? Wie dem auch sei, jedem das Seine, ich habe einmal mehr gemerkt, dass ich nicht für mein Blog schreibe, nicht für euch liebe Leserinnen und Leser, dass ich keine Texte produzieren möchte. Vielmehr schreibe ich nach wie vor für mich. Mir Ballast von der Seele oder auch mal schöne Erlebnisse für die Ewigkeit, und so gibt es, und wird der Blog hier nicht wirklich unter einem festgelegten Thema stehen. Es gibt hier weiterhin mal Dies, mal Das. Nicht mehr so viel Geläster, das macht mich sowieso nicht glücklich, bringt mich nicht weiter. Oder vielleicht ist das Thema meines Blogs "Alles, was mich weiterbringt", vielleicht wäre irgendein Fokus auch nicht verkehrt, um persönlich weiterzukommen. Aber dazu müsste ich ja konsequent sein ... mit mir. Mit allem. Also nicht.
Ok, um ehrlich zu sein, habe ich das mit dem Fokussieren ja schon einmal probiert. Oder zweimal. Oder dreimal. Im Ergebnis habe ich inzwischen ein nahezu unüberschaubares Imperium an Blogs im Internet herumschwirren.

Aber .... mich gibt's jetzt auch auf Instagram. Vielleicht wäre es eine Idee, den dortigen Account unter ein Thema zu stellen. Dort schwebt mir 'irgendwas mit Om' vor, Inspiration, alles, was mich in irgendeiner Form weiter bringt, woran ich wachsen kann. Pinterest habe ich nun auch, allerdings steige ich da noch nicht so wirklich durch.

So, jetzt lesen, dann starte ich mit der Bebiline in den Tag.

Donnerstag, 7. Juli 2016

Fazit vom Tage

Fazit vom Tage: wir ziehen um. Also der Mann macht das, ich unterstütze ihn dabei regelmäßig tatkräftig per Skype mit äußerst hilfreichen Kommentaren. Aus 8303 km Entfernung. Gesendet aus dem Bett. Die neue Wohnung kenne ich nur von Fotos, Filmchen und Skype, aber sie ist toll!!! Der Mann nahm mich live mit zur Schlüsselübergabe etc. Ach .......... . Wie gerne würde ich mit anpacken, einrichten ... . Die neue Wohnung ist mehr als doppelt so groß, aber er zahlt nur noch die Hälfte, weil er sich eine Mitbewohnerin gesucht hat. Es gibt an jedem Schlafzimmer ein Bad mit dran, und einen begehbaren Kleiderschrank. Außerdem hat er die Waschmaschine jetzt in der Wohnung, eine offene Küche wie zuvor, ein riesiges Wohnzimmer ... .

Weil's mich aktuell einmal wieder betrifft und sehr belastet - die Linksammlung dient mir als Lesezeichen, ich habe noch nicht alle Artikel durch. Nur so viel: Ich hasse meine Mutter nicht, ich hasse das, was sie mir antut, so völlig unreflektiert. Bei Gelegenheit werde ich etwas dazu schreiben:

Forenbeitrag "Entfremdete Kinder"

Heute war ein toller Arbeitstag. Mit den Kindern war Action pur, am Ende schliefen alle. Gleichzeitig. Sogar der Bub. Der Bub hat morgen frei wegen der Beerdigung. Ich habe mir im Dezember 2015 morgen einfach mal frei genommen. Wer konnte denn ahnen, dass ich den Tag tatsächlich brauchen würde?! Nach der Arbeit fuhr ich mit der Bebiline in den Baumarkt: viele schöne Rohre einkaufen, zum Spielen. Nachher haben wir sie dann noch eingeweiht - war lustig.

Gestern Abend habe ich mit dem Bub Johannisbeersaft eingekocht mit Beeren aus unserem Garten - ein schönes Erlebnis. Er kam denn heute auch aus der Schule gerannt, und das erste, was er fragte war, ob wir jetzt gleich den Saft probieren können. Und ja, ich habe wirklich tapfer ausgehalten, und auf ihn gewartet mit dem Probieren. Wir haben zusammen daran gearbeitet, also kosten wir auch zusammen das Ergebnis aus. Ergebnis: selbstgemachter Johannisbeersaft ist der Knaller!

Vor dem Baumarkt noch schnell Muffins backen ... Schokolade mit Kokos. Keine Ahnung, warum. Warum? Nötig war's nicht wirklich. Naja.

Der Durchfall ist ..... auf einmal ... weg?! Darf ich das schreiben, oder fängt's sonst wieder an?!

Eigentlich wäre heute Babysitterinnenzeit gewesen, und ich hätte sie dringend gebraucht. Eine halbe Stunde vorher rief sie aber an, sie sei krank. Dammit. Ok, glaube ich ihr. Aber sie ist relativ oft krank, und heute hat's mich geärgert. Ich mag da jetzt bitte nicht auch noch tätig werden müssen im Sinne von 'neue Babysitterin suchen'.

Pläne fürs Wochenende:
Freitag:
- Wohnzimmer aufräumen
- restliche Wäsche waschen
- Essensplanung nächste Woche
- Einkaufsliste
- mein Zimmer
- lesen
- mit der Bebiline spielen
- Plan machen

Samstag:
- ausschlafen
- Kirschsaft kochen
- einkaufen
- Geburtstagsgeschenk(e) für den Mann einpacken
- Geburtstagsgeschenk Bebiline bestellen

Sonntag:
- ausschlafen
- lesen
- spielen
- putzen
- Verträge vorbereiten

Mittwoch, 6. Juli 2016

Donnerherz

Der Freund, der mich fragte, wie's mir geht:
- Der Schwiegervater ist verstorben
- Die Bebiline richtig lange krank jetzt
- Meine Mutter im Krankenhaus
Und darauf antwortete "Mir ist langweilig".

Heute ist Durchfall-Tag Nr 18

Dienstag, 5. Juli 2016

Tag 17

Die Bebiline hat jetzt seit 17 Tagen Durchfall. Ja, ihr habt richtig gelesen: seit 17 (!) Tagen. Ursache gibt es: keine. Nach zweimal Blutabnehmen und Stuhlprobe kam exakt nichts heraus. Wie's jetzt weitergeht?! I don't know. Am Besten alles Essen und Trinken weglassen.

Der Nachbar stand heute mit einer riesigen Schüssel Johannisbeeren vor der Tür, einfach so. Er mag meine Kinder so gerne. So goldig, er ist irgendwie der Opa hier in der Nachbarschaft. Jetzt habe ich einen Kirschentkerner bestellt für unsere Sauerkirschen, und einen Entsafter, dann gibt es ab bald hoffentlich viel leckeren Saft zu trinken!

Der Arbeitstag war gut. Heute waren endlich mal wieder alle Kinder da - so schön! Ich habe viele neue Kontakte geknüpft. Eigentlich hatte ich mir diesen Donnerstag und Freitag für eine Fortbildung freigenommen. Da ich aber sowieso genug Fortbildungsstunden habe, und mir die Veranstaltung nach Bekanntgabe der Themen nicht so wirklich zusagt, hatte ich kurzerhand beschlossen, den Donnerstag doch zu arbeiten, mir den Freitag aber frei zu nehmen für die Bebiline. Wir brauchen einfach mal wieder einen Tag für uns, das genügt schon. Durchschnaufen. Zeit. Die Bebiline und ich. Außerhalb des Alltagstrotts. Vor allen Dingen mit dem bescheuerten Durchfall-Mist jetzt. Dass der Ex-Schwiegervater an dem Tag beerdigt würde, war nicht abzusehen. Aber so ist das eigentlich immer.

Ich fühle mich so eigenartig gerade. Nach den letzten Tagen und Wochen Mega-Anspannung weiß ich gar nicht so wirklich, was ich mit mir anfangen soll, wenn mal nichts ist. Arbeit wäre tatsächlich noch mehr als genug zu erledigen, eigentlich. Wenn da nicht aber wäre. Irgendwie kann ich mich jetzt doch nicht mehr aufraffen, obwohl genug Motivation da war. Da. War.
Schon komisch. Kaum habe ich meine Pflicht erfüllt und hätte Zeit für mich, verpuffen Energie und Motivation im Nichts. Dann beschleicht mich so eine Art depressives Gefühl, bis ich 'endlich' wieder arbeiten 'darf'. Warum ist das so? Und wie geht das weg?! Ich will das nicht, es fühlt sich doof an!

Montag, 4. Juli 2016

Clan der Wölfe

"Clan der Wölfe - Band 1: Donnerherz" Ein 'easy read'. Der Bub fährt voll drauf ab, ist schon ok. Ich find's gut, mehr aber auch nicht. Eher halt was für kleine Jungs.

Die Bebiline hat jetzt 16 Tage Durchfall, immerhin leidet sie aktuell nicht wirklich darunter. Ursache ist noch keine gefunden. Am Donnerstag haben wir entgegen unserer Ankündigung doch geöffnet, am Freitag habe ich dafür einen freien Tag.

Mein Handy ist aus. Tut mir gut. Ich möchte keine Nachricht von meiner Mutter bekommen, und sonst auch von niemandem. Ich habe die Faxen dicke. Wenn das Handy aus ist, kann ich mal für mich selbst da sein.