Donnerstag, 4. August 2016

Tschick

Gefällt mir gut mit meiner Jeden-Tag-nur-ein-oder-zwei-things-to-do-Liste. 
So komme ich spielend leicht voran. 
Und es bleibt jede Menge Zeit für mich selbst.
So könnte es jetzt mal weiter gehen.

Zwei Instagram-Accounts mit Challenges, die ich mir mal herausgepickt habe:

Vielleicht sollte ich mir einen Extra-Account für die Arbeit zulegen, damit ich die Anregungen für dort gebündelt habe.

Zu Mittag gibt's morgen Rest-Fischstäbchen und Kabeljau-Filets mit Rest-Spinat, Rest-Kartoffeln und eventuell noch Rest-Bohnen. Dann ist die Gefriertruhe immernoch nicht leer.

Nächste Woche schon wird meine kleine süße Bebiline zwei Jahre alt. Immernoch halte ich ab und zu inne, um festzustellen, wie gut es ist, dass es sie gibt. Dass sie zwei Jahre alt wird, bedeutet aber auch, dass ich sie nur noch ein Jahr bei mir habe, bis sie in den Kindergarten kommt. Oh weh ... . Insgeheim bewundere ich ja die Eltern in der Krippe, wie sie es schaffen, ihre Kinder loszulassen. Ich könnte das nicht so früh. Den ganzen Tag mein Kind nicht sehen ... oh weh. Um das zu umgehen, und trotzdem nicht zu Hause hocken zu müssen und Däumchen zu drehen, habe ich, als der Bub acht Monate alt war, meine Krippe aufgemacht. Besser kann man's nicht haben.

Jetzt sind es im September nur noch 12 Monate, bis die Bebiline in den Kindergarten und der Bub in eine neue Schule kommt. Diese Zeit werden wir verdammt nochmal nutzen!!

Mittwoch, 3. August 2016

Weltensegler

So unwahrscheinlich viele Dinge in meinem Kopf ... viel fehlt nicht mehr, dann platze ich. Wie gut, diesen Blog zu haben, um ab und an zu sortieren.

Kopf sortieren tut wohl dringend Not, gerade eben habe ich festgestellt, dass wir einen Tag später erst in den Urlaub fahren werden, als ich irgendwie angenommen hatte. Seltsam, aber hat tatsächlich seine Richtigkeit. Keine Ahnung, wie ich auf das Datum einen Tag früher gekommen bin. Der Reiseveranstalter schickte ein großes Strandhandtuch als Geschenk, anbei eine Postkarte nochmal mit den Reisedaten - wie cool. Kann ich gut gebrauchen. Wie dem auch sei, wenn wir einen Tag später erst fliegen, bin ich, wenn alles nach Plan läuft, trotzdem einen Tag früher fertig mit meiner To-Do-Liste, dann ... ach, was wir an dem zusätzlichen Tag machen, sehen wir dann.

Der Kühlschrank ist fast fertig. Heute Abend gibt's huevos a la mexicana mit kleinen Brötchen dazu - weiter Resteverwertung, morgen mache ich flautas und Fisch. Die Spülmaschine spült, die Waschmaschine wäscht, der Wäscheständer ist leider voll. Die letzte Zeit fuhr ich ganz gut damit, nur einen Ständer voll zu packen, dann konnte ich auch leichter schaffen, die Wäsche gleich aufzuräumen, und es häuften sich keine Wäscheberge an, so wie mit zwei Wäscheständern voll. Dann muss ich eben öfter waschen.

Draußen sieht's nach Regen aus. Zeit, die Weltensegler fertig zu lesen. Endlich.

Zurecht rücken

Meinen Kopf muss ich mir manchmal selbst wieder gerade rücken. Ja klar habe ich 'nur' drei Wochen Urlaub. Das ist, angesichts meiner seelischen Verfassung, nicht gerade viel, um komplett wieder auf die Beine zu kommen. Schon alleine die Kürze der Zeit übt(e) einen gewaltigen Druck auf mich aus. Und was, wenn ich das alles nicht schaffe, was ich mir vorgenommen habe?! Wohl war ... Rome wasn't built on summer vacation. Aber: der Bub ist jetzt ein paar Tage bei Frida. Für jeden einzelnen Tag bis er wieder kommt, habe ich mir einen Plan gemacht, welche Dinge ich schaffen möchte. Jeden Tag ein bisschen. Erreichbare Ziele. Ein konkret formuliertes Ziel pro Tag, manchmal auch zwei kleine. Dann fliege ich mit den Kindern nach Mallorca, und wenn ich da bin, fängt schon gleich wieder die Arbeit an, das ist, was mir irgendwie Angst macht. Aber ich darf nicht vergessen: Fridolin ist dann ja noch drei Wochen bei Fred, was so viel bedeutet wie, dass ich nach der Arbeit nur die Beelzebebiline zu versorgen und dann auch frei habe. Zeit, um voranzukommen. Zeit, um zu entspannen. Für diese Zeit werde ich mir ebenso einen Plan aufstellen, was ich machen möchte. Einkaufliste für die neue Klasse - Fridolin wird die 8. Lehrerin in vier Jahren Grundschule bekommen - gibt es noch gar keine Einkaufsliste, weil es noch keine Lehrkraft gibt, schlicht und einfach. Sehr toll. Ich hasse diese Schule. Sie hat Fridolin so viel kaputt gemacht, was gut hätte laufen können, was besser hätte laufen müssen.

Fridolin ist ab September ein Viertklässler. Danach kommt er, hoffentlich, aufs Gymnasium. Auf das für ihn und für uns Bestmögliche. Keine Abstriche mehr von wegen "dass er mit seinen Freunden zusammen ist". Fridolin passt sich gut ein, egal wo er hinkommt, und findet schnell Zugang zu anderen Menschen. Wenn er das nicht tut, dann passt etwas nicht. Von daher habe ich keine Bedenken, dass er sich gut einfügen wird, wenn er an der für ihn geeigneten Schule ist, egal, ob er schon Kinder dort kennt oder nicht. Nach den Sommerferien werde ich nochmal die Stelle kontaktieren, bei welcher er damals auf Hochbegabung getestet worden ist. Vielleicht kann man mir etwas empfehlen. Egal, was Fred und Frida sagen: ich werde kämpfen bis zum Ziel! Und diesmal lasse ich mich nicht verunsichern, durch nichts und niemandem auf der Welt! Fridolin und ich wissen, was richtig ist für uns. Darauf höre ich.

Welcher Tag ist heute nochmal?! Ach ja, Dienstag ... der heutige Dienstag ist meinem Plan zufolge also der Wäsche erledigt. Waschen, zusammenlegen, aufräumen. Den Kühlschrank sortiere ich aus und putze ich so nebenbei. Außerdem habe ich heute Vormittag intensiv mit der Bebiline Sprachförderung gemacht, Spiele gespielt, wir haben gepuzzlet, und ein Buch gelesen - "Mein Esel Benjamin". Tut so gut, intensiv Zeit für sie zu haben. Jetzt in der Mittagspause lese ich. Zu essen gibt es wenig, nach ihren Durchfallwochen hat die Bebiline wieder ordentlich zugelegt, zum Glück. Aber wenn Fridolin nicht da ist, brauche ich zumindest theoretisch nicht zu kochen. Erst mal Reste-Essen, Vorräte aufbrauchen. Später gibt's Fischstäbchen und Zeug aus der Gefriertruhe. So ist alles ausgewogen. Gleichgewicht hergestellt, innerlich, äußerlich und überhaupt. Großartige Unternehmungen brauchen wir aktuell gar nicht.

Mit Pachu läuft es auch - wieder - gut. Harmonisch. Eine Beziehung, die mich absolut beflügelt, und mir unendlich gut tut. Eine Liebe, wie ich sie mir immer gewünscht habe. Trotzdem steht aus, eine Lösung zu finden, wie er hierher kommen kann. Finanziell gestaltet sich das als sehr schwierig, was mir arg auf der Seele lastet.

Bloß Husten habe ich noch immer, das nervt gewaltig! Und der Schlaf ist auch nicht der Beste. Hm. Wird schon noch werden.

Dienstag, 2. August 2016

Keep calm and eat tacos

Wie man sich eben so fühlt, wenn man lange genug auf den Jahresurlaub hingefiebert hat,
dann ist er endlich endlich endlich da
und dann ist man KRANK - schrecklich. Und der Bub ist so wenig rücksichtsvoll zur Zeit, irgendwas mal ,leise' tun geht aktuell gar nicht. Geschrei von früh bis spät. Input. Input. Input. Kopf: aua. Switch to overload. Heute darf er erstmal ein paar Tage zu Frida. Yeah!

einfache erkältung einfach nur,
nix dramatisches
und trotzdem scheine ich mit meinem üblichen nieren-und-so-weiter-schmerz-kack beinahe besser klar zu kommen, als mit dem schrott nun.

Der Schornsteinfeger kündigte Heizungsdingsi an. Mitten in den Ferien. Nun ja. Und drei Stunden zu früh. Hat der ein Glück, dass ich gestern Toast gekauft habe, sonst wäre ich heute früh mit Bub und Bebi frühstücken gefahren.

year of the boomerang - you get what you give


Mit dem Mann streiten ist ... traurig und schön ?! Irgendwie. Letztlich entwickeln wir gemeinsam eine Streitkultur.

Taco tuesday und keine Tacos in Sicht. Hmm.

Montag, 1. August 2016

Me Gusta Todo de Ti

Gestern Nacht wachte ich mehrmals auf ... warum genau, weiß ich gar nicht mehr. Eigentlich hatte ich dann den Sonnenaufgang sehen wollen, aber kurz nach 5 Uhr derhutzte es mich dann doch noch einmal.

Die letzten Wochen konnte ich nicht so viel lesen wie die Monate zuvor, weil mich das neue Buch, "Die phantastische Suche nach der Überallkarte", zunächst nicht sonderlich packte. Nach etwa 150 Seiten dann aber doch endlich. Dem Bub ging es genau so mit dem Buch. Inzwischen bin ich bei Buch Nummer 84 im Jahr 2016 angelangt. 3735 Seiten noch, dann ist auch die schon einmal erweiterte Leseliste wieder Geschichte. Demnächst werde ich wohl ein weiteres Mal aufstocken dürfen, Bücher habe ich ja nach wie vor mehr als reichlich.

So nun ... gestern Abend öffnete ich die Läden bei der Bebiline im Zimmer, und das Fenster, um sie vor dem Schlafengehen zu schließen. Was ich selbstredend vergessen hatte. Jetzt ist sie eben wach. Dann machten wir Sonntags-Joghurt mit Honig und vielen Früchten.

Nach Vorlesen und einem kleinen Bisschen Hausarbeit (ich) machten wir uns schließlich gegen 13 Uhr auf den Weg zum Bardentreffen. Mit den Bikes in die Stadt, und dann nur noch laufen, Musik hören, hier eine leckere Bowle trinken, da einen Flammkuchen, ein Eis und und und. Und die beiden Kinder waren lieb ohne Ende, und wir hatten viel Spaß zusammen. Nach knapp zehn Stunden in der Stadt fuhren wir dann doch langsam wieder nach Hause. Das erste Mal in ihrem knapp zweijährigen Leben brachte ich die Bebiline schlafend ins Bett - Kunststück, war sie doch normal wie immer aufgewacht, dann einen Vormittag hier, null Mittagsschlaf, Musikkonzerte, Straßenmusiker, Essenstände an allen Ecken und Enden, rumspringen, laufen, tanzen ... 1000 neue Eindrücke. Dass das gestern viel für sie war, merkt man ihr heute deutlich an.

Very absolutes Highlight des Tages war mit Sicherheit das Konzert von Celso Piña - weil es eine Verbindung zu daheim herstellte, zu meinem Mann. Standleitung Beelzefrau/Celso - Colorado - Chihuahua. Und weil auf einmal die Latinos der Region aus ihren Löchern gekrochen kamen, weil ich viele liebe alte Bekannte - Freunde von früher - treffen konnte. Weil ich spanisch sprechen konnte - 1:1, en vivo. Mit einem echten Menschen gegenüber. Warum ich über so viele Jahre die Verbindung zu so vielen Menschen gekappt habe?! Ich kann es nicht sagen. Ein bisschen ist das so wie das Baby, das versucht, mit roher Gewalt den Würfel in das Loch für den Zylinder zu schlagen. Ich habe versucht, mich hier zu integrieren, indem ich alle Verbindungen zu früher kappe. Vielleicht in der Hoffnung, dass mir dies ohne die Erinnerung an das, was ich nicht wirklich haben kann, leichter gelänge. Wie weit kann man sich eigentlich selbst verleugnen, bis man wirklich weg ist?! Beim Bub ist mir das dermaßen gut 'gelungen', dass er Zugang zur englischen Sprache eher über die Schule findet, als über zuhause. Ok, als er im Alter der Bebiline war, lebte auch Fred noch hier, da war sowieso deutsch Familiensprache. Wenn ich mit der Bebiline englisch oder spanisch spreche, ist er mehr oder weniger außen vor. Wobei er inzwischen langsam da hinein wächst, weil ich mit der Bebiline in dieser Hinsicht wesentlich konsequenter vorgehe. Den Unterschied merkt man deutlich. Für den Bub sind englisch und spanisch Fremdsprachen, für die Bebiline Muttersprachen. Wie traurig. Tanta emoción! Auch im Nachhinein noch.

Ich weiß nicht mehr, wann genau ich mich bei Instagram angemeldet habe, aber es tut mir nach wie vor gut, all diese schönen Momente für mich zu sammeln, die ich über den Tag verteilt so erlebe, teilweise auch bewusst suche, um ein schönes Bild zu bekommen.
Und ja, ich hasse diese allzu perfekten Eltern-Fotogalerien von Kindern, die von vorne bis hinten durchgestylt (mal abgesehen davon, dass Kinderbilder meiner Meinung nach noch immer nichts im Netz der Netze verloren haben) durch ein von vorn bis hinten durchgestyltes Leben tanzen. Wem wollen diese Hochglanz-Eltern/Mütter eigentlich genau was beweisen?! Machen die das alles für sich selbst? Oder nur noch für die 'Follower'? Keine Ahnung, ob das alles so authentisch ist.  Egal, geht mich nichts an, interessiert mich genau genommen auch nicht. Genug gelästert, ich schaue mir das halt einfach nicht an, und fertig. Meinen Instagram-Account findet ihr hier: Perrogringa!
Von Twitter habe ich mich seit der Sache mit dem Suizid zurück gezogen. Mal sehen, ob ich wieder einen Weg dorthin zurück finde. Einstweilen tut mir der Abstand mehr als gut.

Heute ist der 1. August - bis jetzt habe ich auch die neue 'No Sweets'-Diät nicht durchgehalten. Keine Ahnung, wann ich das irgendwann einmal schaffen möchte?! Wie soll das jemals funktionieren mit der Gewichtsabnahme, wenn ich dahingehend nichts, aber auch gar nichts durchhalte?! Neuer Monat, neuer Versuch.

Heute möchte ich
- Termine in den Kalender übertragen
- ein paar Sachen für die Haussammlung morgen aussortieren
- mit dem Bub Tollins weiter-/fertig(?)lesen
- mit dem Bub "Siedler von Catan" spielen
- auf den DPD warten
- Nudeln mit Tomaten und Mozzarella kochen
- mein Dachstudio wieder auf Vordermann bringen, damit es schön bleibt
- lesen
- 'erweiterte Körperpflege' betreiben
- viel Zeit gute Zeit mit den Kindern teilen.