Samstag, 8. August 2015

Lesen

Ich lese ein Buch, das ich vor vielen Wochen begonnen habe. Nun wieder. Die Bebiline hat es irgendwann mal in die Finger bekommen, und zugeschlagen, da es offen auf dem Sofa gelegen hatte. Keine Ahnung mehr, wo ich stehen geblieben war. Ich habe nun wieder angefangen - irgendwo. Ich weiß, dass ich an der Stelle schon gewesen war, aber erinnern kann ich mich nicht daran. Zeugt wohl vom Stress der letzten Wochen und Monate. Nun habe ich Zeit genug ... . Und innerliche Ruhe, weiter zu lesen. Tut gut.

Der Fernseher bleibt über weite Strecken aus - "Das perfekte Dinner" habe ich mir diese Woche ein paar Mal angesehen, sonst nichts. Ansonsten schaue ich mir irgendeinen Film auf dem Laptop an, auf englisch oder spanisch. Original jedenfalls. Heute Abend gibt's - sollte ich keinen Bock haben zu lesen - "Jab tak hai jaan", ein Film mit Sharukh Khan. Mal sehen, ob ... nein, leider nur auf deutsch verfügbar. Egal.

Diese Leserei ist ja auch ein Stück weit arbeiten. Mein Ziel heißt nach wie vor "Minimalismus". Falsch:

Der Weg ist Minimalismus, 
das Ziel heißt Freiheit!

Alle Bücher, die ich lese, führe ich nach wie vor dem Bookcrossing-Netzwerk zu, stelle sie ihn öffentliche Bücherregale. Am Ende werde ich nur noch Kochbücher besitzen, Kinderliteratur und eine handvoll sonstiger Bücher. Und meine Arbeitsliteratur.

Heute morgen nach meiner Aufräumaktion im Dachstudio habe ich bemerkt, wie groß dieser Raum eigentlich ist, wenn er aufgräumt ... wird. Viel Platz für Gedanken.

Was mich ein bisschen ärgert derzeit, ist die Tatsache, dass sich in meinem Haus aktuell keine einzige Pflanze befindet. Ich habe zur Zeit keinen grünen Daumen - wie kann das sein? Im Dachstudio störten die großen Pflanzen zuletzt doch sehr, nahmen viel Platz weg. Dazu ist die Luft im ganzen Haus so trocken, dass ich mit Gießen nicht hinterher komme, erst recht oben im Dachstudio, wenn tagsüber oft die Läden zu bleiben müssen, damit ich abends bloß 29 Grad habe zum Schlafen - das, gepaart mit meinem aktuell (?) nicht grünen Daumen ... . Hm.

Der Beelzeplan

Der Beelzeplan für die nächsten Tage Urlaub sieht schlicht und einfach so aus:

Lesen, spielen, essen und schlafen. 
Es schadet meinem Körper sicherlich nix, mal wirklich zur Ruhe zu kommen. Die Bebiline hat hier genug Action und vor allen Dingen mehr ,Auslauf', als wenn ich sie dauernd im Kinderwagen durch die Landschaft zerre. Zu essen haben wir reichlich hier, was fehlt, wird im Supermarkt bestellt. 

In einer Woche fahren wir sowieso in den Urlaub, dort gibt's genug zu erleben. Damit wir genug Geld haben, um dann tolle Sachen zu machen, muss ich eben jetzt ein bisschen sparen. Immerhin bin ich alleinerziehend ohne jegliche finanzielle Unterstützung von niemandem, kein Alleinerziehenden-Fond für Erstausstattung, nix.

Fridolin ist sowieso mit Fred im Urlaub, der Bebiline fehlt es nicht wirklich an irgendwas, und mir tut der Minimalismus grade gut. Zumal nach keine Ahnung wievielen Wochen PMS ... Nun ja.

AUßERDEM bedeutet ,Hierbleiben' auch, dass die Beelzebebi mehr schläft, als wenn ich sie rumzerre, ergo ich in der Zeit auch hier im Haus Stück für Stück vorankommen kann. Nicht nur ,Tagesgeschäft', sondern Fortschritt. 

Ich glaube, das nennt man ,Balance', Ausgeglichenheit. Und das tut verdammt gut!

Revolution Girls

Buenos días, queridos amigos del pesero!
Como les va? Pués ... gestern Abend gab's den Film. "Wir sind jung. Wir sind stark." Musste ich auch erst einmal sacken lassen.


Alles nicht so einfach mit der Schiene an der Hand zu schreiben. 

Gestern Abend dachte ich, mir den Wecker auf 5 Uhr gestellt zu haben - ja, in meinem Urlaub! Ich wollte wach sein, bevor die große Hitze kommt, und die Beelzebebi wach wird, um in meinem Zimmer zu schaffen, Wach wurde ich um 7.04 Uhr, weil die Sonne auf's sperrangelweit geöffnete Fenster strahlte, und von dort auf mein Bett - mich - reflektierte. Wie sich herausstellte, hatte ich den Wecker irgendwie doch nicht gestellt. Trotzdem habe ich gut was geschafft da oben - weiter Zeug aussortieren, Papierkram entsorgen, bisschen aufräumen, staubsaugen.
Hier unten hatte ich gestern Abend noch schnell aufgeräumt - war gut! -, staubgesaugt heute morgen. Und trotzdem ist hier schon wieder dreckig. Maaaann! In meinem nächsten Leben ziehe ich mit nur dem allernötigsten Krempel in eine kleine Wohnung.

Es wird. Alles. Irgendwie. Irgendwann. Nur mir viel zu langsam!
Aber wie sollte es auch schneller gehen? Ich habe mich selbst viele Jahre lang in diesen Schlamassel hineingearbeitet, und nun auf einmal hoppla-di-hopp? Dazu ständig mit irgendwelchen Knüppel zwischen den Beinen. Gemessen an der Zeit, in der ich's verkackt habe, schaffe ich's jetzt doch in Sieben-Meilen-Stiefeln heraus, das ist zumindest das Feedback, das ich wieder und wieder bekomme. Was will ich eigentlich?! Noch schneller!!!!

Der Beelzeplan?! México 2016. Drei Wochen. Ich habe bloß noch keinen Plan, ob mit dem Bub in irgendwelchen Ferien - zumal 2016 eigentlich Fred dran ist mit Ferien. Oder ohne ihn, außerhalb der Schulferien, solange ich mit der Bebiline noch nicht an die Ferien gebunden bin. Das wäre wesentlich billiger - aber eben ohne den Beelzebub! Scheiße. Nebenbei bemerkt ist der Plan, ab jetzt sowieso nur noch México. Und USA. Nie wieder irgendwo anders hin. Vielleicht. 
Jedenfalls: México 2016. Erst mal. Und dann entscheide ich, ob wir da leben werden. Oder in Deutschland. Oder alles bleibt so, wie es ist?!

Freitag, 7. August 2015

Heiß.

Mein erster Urlaubstag!
Heute!
Jetzt!
Nix machen.
Lesen.
Mit der Bebiline spielen.
Seele baumeln lassen.
Ausruhen.
Die Hitze genießen.
Schlafen - war wohl doch bisschen lang gestern. :)
Und ja, 'wegknallen' gestern tat mir gut.
Einmal im Jahr darf das.
Heute früh war ich nicht mal 'cruda'.

Warum tut nun meine rechte Niere weh?
Der Alkohol von gestern?!
Oder vertrage ich die Tabletten für den Ellenbogen nicht?!
Jetzt habe ich doch Urlaub ....... Himmel, Arsch und Zwirn!
Naja, vielleicht wird's ja besser, wenn der Alkohol dann mal ... 'durch' ... ist. Hm.

Donnerstag, 6. August 2015

Caguama

Que riiiiico ... ! Aquí ando pisteando. Leider gibt's keine caguamas, kein Indio. Dann eben Corona. Pués ... besser als nix. Immerhin kein Tecate. So schnell kann man kein Bier in den Kühlschrank stellen zum Kühlen, wie's schon wieder weg ist. Irgendwie so.

Was soll man sagen ... . Das mit dem gestorbenen Mädchen heute macht mich fertig. So richtig.

Corona schmeckt gut. Verhältnismäßig. Heute.

Anhelo heißt Sehnsucht. Ando con mucho anhelo.
Anhelo - México.
Anhelo - bailar muy pegadito.
Anhelo - Las Olas Altas
Anhelo - eine Reise von San Luis Potosí nach DF. Auf Fotos wartend, so sehr.
El calor estos días me encanta muchissimo.
Keine Ahnung mehr, was ich schreiben wollte. Deutsch kostet mich.

Einmal kurz raus, um Ernesto mit dem Anhänger in die Garage zu schieben - zack me comieron las moscas!

Maldito duende. Aus Gründen.

Nein, dieses Posting muss man jetzt nicht wirklich verstehen.

Ich schreibe hier eigentlich nur zusammenhangloses Zeug, um nicht meine Twitter-Timeline zu fluten.