Dienstag, 31. Januar 2017

Tschüs, Januar!

Twitter aufräumen und neu aufstellen.
Außer ein paar weniger wichtigen Dingen habe ich heute alles geschafft, was ich mir vorgenommen habe.
Mehr gibt es zu heute nicht zu sagen.
Gute Nacht!

Montag, 30. Januar 2017

Februar

So nun ... heute habe ich arbeitstechnisch ein bisschen rumgetüdelt. Oder sagen wir: konstruktiv Zeit verplempert.

Heute Nachmittag habe ich unser Wohnzimmer umgeräumt. Das hatte ich ja vor Kurzem eigentlich erst gemacht, aber irgendwie passte es immer nicht so richtig. Nun habe ich ein paar Sachen zurück geändert, jetzt passt's hoffentlich. Morgen wird geputzt, dann kann der Februar entspannt beginnen, mit allem, was da so kommt.

Die Essensplanung für nächste Woche steht - jupp! - der Liefertermin ist reserviert. Dass Lidl und dm auch liefern, habe ich jetzt erst am Wochenende entdeckt. Weiß jemand, ob das was taugt? Wenn ja, wäre das ja eine riesige Erleichterung mehr.

Auf mein Beet-Anlage-Inserat haben sich inzwischen viele Leute gemeldet, und nach Besichtigungsterminen gefragt, damit ich sagen kann, was mir so vorschwebt, und dann entsprechende Angebote unterbreitet bekomme. Wow! Vielleicht wird ja aus unserem Garten doch noch ein Ort, in den man gerne geht, weil es schön aussieht.

Auch was das Auseinanderhalten von Arbeit & Privatleben angeht, nehme ich so einige Änderungen vor, die mich diesbezüglich gut weiterbringen können. Hoffentlich. Ganz bestimmt. Vermutlich klingt das jetzt ein bisschen dämlich, aber nach Allem, was ich hier schon rein geschrieben habe, ist mir das jetzt auch egal. Aus unerfindlichen Gründen habe ich jeden Tag einen Haufen Zeug hin- und her zu schleppen, wenn ich zu Hause bin, brauche ich irgendwas aus der Krippe, wenn ich in der Krippe bin, brauche ich noch irgendwas von zu Hause. Die Lösung ist: eine Tasche! \o/ \o/ \o/ Und ein paar Minuten Zeit abends, um mir Gedanken zu machen, was ich am nächsten Tag in der Arbeit brauchen werde - und umgekehrt. Klingt komisch, ist aber so, und ich kann's nicht besser erklären. Vermutlich ist es auch egal. Aber irgendwie auch nicht ... egal ... . Wenn ich Arbeit und Privatleben ordentlich voneinander getrennt halte, komme ich eventuell auch besser zur Ruhe.

So nun ... Bub, Mädchen und ich haben kurz zusammen gesessen, Kakao und Koawach getrunken, heute sogar mit Kerzenlicht. :) Der Bub darf nun Lucky Luke gucken, ich mache mit meinem für Februar optimierten Habit Tracker weiter. Die Monatsübersicht fürs Bullet Journal steht schon, gefällt mir gut. Nachher kommt Fred mal kurz vorbei, er sagte was, von einem anderen Gymnasium, das (wohlgemerkt:) der Bub und ich (schließt ihn selbst explizit nicht mit ein) anschauen sollen (weil's einfacher ist, fahrtechnisch). Wie meinte er so schön? "Du hast in der Februarplanung noch den Infoabend vom XY-Gymnasium vergessen." Nop, den habe ich nicht vergessen. Der Bub hat sich doch schon entschieden!!! Und wieder drei Stunden durch die Landschaft geigen?! No way! Ich ignoriere das jetzt einfach.

Bloggen tut mir gut. Es kommen auch wieder ruhigere Zeiten. Hoffentlich. Bald.

Pimp my 2017

Vor vielen Jahren, irgendwann gegen Ende des letzten Jahrtausends, war ich einmal zu Besuch in Deutschland. Es war Sommer, strahlender Sonnenschein. Wir fuhren ins Allgäu zum Klettern und Wandern. Eines schönen Tages erkletterten wir das Nebelhorn. Zu Beginn immer schön das Ziel vor Augen - ganz einfach. Immer nach oben, dann sind wir gleich da. Nix war's. Wie wir da so kletterten, konzentrierte ich mich auf das, was direkt um mich herum geschah. Oben Himmel, links Wand, rechts nichts, unten tief. Es war anstrengend, ich kämpfte und biss mich durch, war ich doch relativ unvorbereitet-leichtsinnig an die Sache heran gegangen. Und wie ich auf einmal innehielt und mich umblickte, erkannte ich, dass das Ziel weg war. Es war schlicht und einfach nicht mehr zu sehen. Weg. Aus. Ende. Und dann hing ich da, an der Wand. In der Luft. Ohne Ziel vor Augen. An genau dieses Gefühl von damals erinnere ich mich die Tage oft, weil es mir aktuell genau so geht. Und es sich nicht schön anfühlt. In der Luft hängen.
Vor ein paar Tagen schrieb ich das mit dem Fensterputzen ... das ist genau der springende Punkt: wochenlang zuvor hatte ich mir gesagt, "Wenn ich die Fenster im ganzen Haus endlich geschafft habe, ist ein wichtiger Punkt erreicht, und dann". Ja, was dann?! Was war denn nochmal mein Ziel? Ich habe es vergessen. Schlicht und einfach.

So nun ... ab Februar stehen so einige größere Änderungen ins Haus. Weil dieses Jahr so grottig gestartet ist, sehe ich den bevorstehenden Monatswechsel und die damit verbundenen Veränderungen als eine Chance, mir selbst zu zeigen, was ich aus meinen Fehlern gelernt habe, und 2017 zu rebooten. Beendete ich 2016 mit wackeligen Beinen und startete 2017 mit weichen Knien, stehe ich nun wesentlich fester auf dem Boden. (Noch ein bisschen zögerlich zwar, aber gut in die Richtung, in die ich möchte). Und jetzt zeig, was du kannst, Beelze!

Sonntag, 29. Januar 2017

Bobo Siebenschläfer

Bobo Siebenschläfer wird im Schwimmbad von einer Zigarette verbrannt ... was zum Henker!!

Gestern hoffte ich ja noch mit Bangen, dass es noch vier weitere Monate Permafrost gäbe, bevor das Gartenjahr 2017 starten würde ... weil ich die Arbeit nicht auch noch packe. Unser Garten ist ... wie soll ich sagen?! Ein Garten mit ein paar Beeten für Blumen und Gemüse, Bäumen, Hecken, Terrasse, Baumhaus. Vorhanden, aber nicht besonders attraktiv und einladend, aus pflanzentechnischer Sicht. Ich hätte schon Lust gehabt, den mal ordentlich anzulegen. Aber wenn man alleine gegen Windmühlen kämpft, ist das müßig. Wenn Fred schon immer anfing mit seinem "Muss das jetzt auch noch sein?!", dann ging sämtliche Kraft und Motivation flöten, noch bevor irgendetwas getan war. Alleine hätte ich zwar ein bisschen was machen können, aber dann fehlte es mir am Geld.  Wie auch immer, die Zeiten sind vorbei. Taten sind eher meines als Worte, deshalb schaltete ich gleich eine Anzeige. Heute kam auch schon die erste Rückmeldung. Daumen drücken, bitte, dass was draus wird, und wir nach so vielen Jahren endlich mal einen schönen Garten bekommen!

Das große Bett ist nun auch überzogen ... hmpf ... egal. Wie ich es liebe, nachher frisch gebadet in ein frisch überzogenes Bett zu versinken, ich freue mich jetzt schon drauf!!

Die Beelzemädchen hat lange Mittagsschlaf gemacht. Ok, dann ist das mit sonntags um 18.50 Uhr Feierabend auch hinfällig. Mal sehen, wie ich das in Zukunft gestalten werde, mein früher Feierabend einmal die Woche war mir schon ... 'heilig'. Egal, dann ist sie lieber ein bisschen länger auf, aber dafür nicht knatschig, dafür hatte ich eine lange Mittagspause.

Dem Kummer zum Trotz!

Was für ein aufregend-schöner Tag das heute war! Vermutlich sollte ich das noch irgendwie für mich auswerten. Hm. Eventuell bin ich gerade ein bisschen zu faul dazu. Me da flojera. 1000 Sachen in meinem Kopf.

Auf meinem Plan für heute stand: Frühstücken, Waschmaschine an, baden, Wellness, Sendung mit der Maus, Puzzles mit der Bebiline zu Ende machen, Süßkartoffeln, Blog, lesen, vorlesen, spielen, chillen, staubsaugen und Bett abziehen. Staubsaugen stand nicht aufm Plan, habe ich aber trotzdem gemacht, ich Rebell. In. Außer Bett wieder überziehen, habe ich alles geschafft. Die Beelzemädchen kippte grade beim Mittagessen beinahe kopfüber in die Kartoffelmansche, dabei war sie doch überhaupt gar nie nicht müde. Gut für mich, das gibt mir etwas Zeit, die ich jetzt brauche. Fenster sperrangelweit auf, fast wie im Frühling. Dann guckt sie halt heute Abend ausnahmsweise Lindenstraße mit ... Heiliger Sonntag! Jetzt ist erst mal Blogschreiben und dringend Reflektieren dran.

Zur Zeit nerven mich meine langen Haare. Abgrundtief. Der Mann liebt sie über alles. Sie fliegen grade so sehr, nix mit dick und schwer - dünn und irgendwie ausgetrocknet. Und vor allen Dingen fliegen sie überall rum. Offen mag ich sie aktuell gar nicht, zum Zopf gebunden sieht's bescheuert aus, weil ich ein dickes Gesicht habe. Abgesehen davon geht Zopf sowieso nicht wirklich, weil zum Einen sowieso kein Zopfgummi hält, geschweige denn irgendeine Haarspange zum Hochstecken, zum Anderen sind sie als Zopf gebunden so schwer, dass ich davon Kopfschmerzen bekomme, bis gestern hatte ich das schon wieder vergessen gehabt, so lange Haare wie aktuell hatte ich ewig nicht mehr. Gestern Abend dann Kopfschmerzen aus der Hölle, die sich - kaum trug ich die Haare offen - in Luft auflösten. Mist, das. Langweilig? Tja nun.

Gestern jedenfalls ... Da ich mir aus irgendwelchen bescheuerten Gründen einen Wecker gestellt hatte, war ich bereits um 5.20 Uhr wach - machte nix, irgendwie hatte ich sowieso ausgeschlafen. Gleich früh Binge-Lesen tat mir gut.

Dann ging es ans Anziehen, denn für heute hatte ich mich bei einem Samstags-Brunch angemeldet. Thema: "Die Seele nähren". Kinderbetreuung inklusive. Da wir schon recht spät dran waren, zog ich die Beelzemädchen an, und wir fuhren mit dem Taxi (grmpf) dorthin. Empfangen wurden wir von einer lieben Bekannten mit den Worten "Ich habe mich so gefreut, als ich gesehen habe, dass du auch kommst". Dass sich also jemand über mich freut ..... . Gibt's also auch. Wow - immernoch. Danach durfte die Beelzemädchen erst mal die Kinderbetreuerinnen kennenlernen - sie hatte zwei ganz für sich, die anderen angemeldeten Kinder kamen alle nicht, bis auf ein Kind, das aber zuerst die ganze Zeit bei der Mutter war, und dann schlief. Sie blieb problemlos da zum Glück.
"Die Seele nähren" - am Anfang war mir das etwas zu esotherisch, das ist nicht ganz so meins und auch etwas arg 'therapeutisch', ich konnte mich auch nicht gut konzentrieren, weil bei einer Frau ständig das Handy klingelte, das zweite Kind nicht bei der Kinderbetreuung bleiben wollte, demzufolge der Mutter aufm Schoß hing. Einmal, wenn ich kinderfrei habe. Egal, so schlimm war's nicht, ich habe trotzdem genug für mich raus ziehen können.
Später dann, als Zeit war, die dargebotenen Ideen näher zu betrachten, konnte ich dann doch gut - und endlich - rein finden und zur Ruhe kommen, Kraft tanken, neue Ideen finden, mich in Dingen, die ich schon mache, bestärkt finden, Zuversicht gewinnen. Nach dem ... spirituellen Teil ... ging es zum geselligen Teil über - der Brunch mit vielen netten Begegnungen, Gesprächen, Austausch, gutem Essen. Alles in Allem: genau das Richtige Angebot zur richtigen Zeit!

Danach ging ich mit der Beelzemädchen in die Stadt ... erst mal einen Verdauungs-Cappuccino trinken, und einen Käsekuchen dazu. Äh, ja. Dann ein englisches Bilderbuch, und zwei Vorlesebücher von Tilda Apfelkern. Wie alt sie sei? fragte die Frau in der Kinderbuchabteilung. Vier? Äh nein, zweieinhalb. "Waaaas! Dafür ist sie aber verdammt fit!" Also ok, dann weg von den ollen Minuten-Geschichten-Büchern. Die Bücher mit Glitzerscheiß taugten ihr zum Glück nix. Für mich dann noch zwei Fuß- und zwei Gesichtsmasken, im Büchergeschäft. Oerks. Auf dem Rückweg gingen wir dann noch ins Spielzeuggeschäft, Autos kaufen. Eigentlich war mir ja nach einem schönen Holzfahrzeug, aber es gab nur die von Fagus. Nic mag ich persönlich lieber. Geschmackssache.

Zurück zuhause dann spielen und bisschen klar Schiff machen, vorlesen, die Beelzemädchen ins Bett, mit dem Mann quatschen, Whatsapp mit dem Bub ..... .

Highlight des Tages heute: definitiv der Part mit der Wellness für mich!!!!