Montag, 26. Dezember 2016

Spieglein, Spieglein an der Wand

2016 war nicht schlecht, das kann ich ganz und gar nicht behaupten.
Allerdings geprägt von dem ein oder anderen Durchhänger.

Hiermit erkläre ich, die Leseliste 2016 feierlich für abgehakt.
Die Leseliste ist tot, es lebe die Leseliste. 2017. Natürlich!

Einige kleine Dinge gilt es noch abzuschließen und zu einem guten Ende zu bringen.

Ordnung schaffen.
2016 möchte in aufgeräumtem Zustand an die Nachwelt übergeben,
2017 ordentlich begonnen werden.

Ins Reine kommen.
Mit mir selbst.
Blank.
Bilanz ziehen.
Aufräumen.
Tabula Rasa.
Abschließen.
Durchatmen.
Das neue Jahr beginnen.
Unbeschrieben.

Habe ich die vergangenen Jahre meinen Merksatz jeweils ins nächste Jahr mit hinüber genommen, möchte ich für 2017 ein neues Motto finden:

2017 wird mein Jahr!
Das Jahr, in dem ich für mich selbst da bin,
Das Jahr, in dem ich mich selbst wertschätzen lernen,
Das Jahr, in dem ich auf mich achte,
Das Jahr, in dem ich lerne, gut bei mir zu bleiben.
Das Jahr, in dem ich gut zu mir bin.

2017 wird unser Jahr!
Das Jahr von Bub, Bebi und mir.
Wir drei sind!
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Ave Maria

Die schwärzeste Zeit meines Lebens.
Für die Beelzemädchen habe ich mein Leben riskiert.
Ohne mein Beelzemädchen wäre ich gestorben.
Tatsachen.
Vergangenheit.
Die mich nicht mehr umhaut.

Aktuell scheint mich ein Lied zu verfolgen, das mich durch diese Zeit begleitet hat.
Das mich direkt in diese düstere Zeit hinein katapultiert.
Als Besucherin meiner selbst.
Als stille Beobachterin dieser Zeit.
Aha, so war das damals.
Gut, dass ich meinen Weg dort hindurch geschafft habe.

Weitergehen. Mit einem leisen Lächeln im Gesicht.
<3

Samstag, 24. Dezember 2016

Feliz Navidad!

So nun ... Handy an, wegen einer letzten zu erledigenden Überweisung und der dazu benötigten SMS-TAN, Whatsapp von Frida: "Was ist eigentlich das Ziel deiner ..." mehr brauche ich gar nicht zu lesen. Handy aus. Ich habe kein Ziel, das mit irgendjemand Anderem als meinen beiden Kindern und mir zu tun hat. Einfach nur in Frieden leben, sonst nichts! Kein Rumgezicke, kein Dauergestreite. Alleine den Anfang dieser beschissenen Text-Nachricht reicht schon wieder aus, um mich aufzuregen. Sie schrieb dem Bub gestern von 'uns besuchen', der Bub und ich hatten Noro-Virus, gaben uns die Klinke der Badtür in die Hand, woraufhin ich mir das gottverdammte Recht herausnahm, sie in diesem Zustand nicht empfangen zu wollen, nicht um mir anhören zu müssen, wie dick ich wieder geworden bin oder was auch immer. Alles schon gehabt. Sie besuchte mich mal im Krankenhaus, als ich wegen meiner Nierenerkrankung dort liegen musste - erst ging sie ans Bett meiner Zimmernachbarin, weil sie mich nicht erkannte (keine Pointe), als ihr dann ihr Fehler bewusst wurde, stauchte sie mich zusammen - nach tagelangen Nierenkoliken, Tropf am Arm etc - wieso ich mich denn äußerlich hängen ließe und so dick sei. Dann gab sie mir einen Brief, um ihn mir im selben Augenblick wieder aus der Hand zu nehmen, und vor aller Augen - die Zimmernachbarin hatte noch dazu Besuch - in Stücke zu zerreißen, weil ich so böse sei (?!). Warum, weiß kein Mensch. Bis dahin hatte ich nichts gesagt, außer versucht, sie zu begrüßen. Vom Bett aus, mit Tropf am Arm, halb komatös. Das ist meine Mutter.

Anscheinend ist die Tatsache, dass ich gestern krank war, ein persönlicher Angriff auf sie, denn es folgte auf den Fuß Whatsapp-Spam a la "Welches Ziel hast du eigentlich? Mich zerstören? Mich auszulöschen?" Ja klar, ich habe Noro-Virus bekommen, um sie ..... Nun ja. Das regt mich nun schon wieder auf. Ich kann nur noch ... . Was auch immer. Ich kann nichts mehr, das ist der springende Punkt. Der Dauer-Konflikt mit meiner Mutter macht mich auf so vielen Ebenen kaputt.

In der Tat sehe ich, dass sie - auch jetzt wieder - große Probleme hat. Es tut mir im Herzen weh, sie traurig zu sehen, zu sehen, wie schlecht es ihr geht, ich mache mir große Sorgen um sie. Aber die Lösung ihrer Probleme ist nicht mein Eingeständnis, ein schlechter Arschlochmensch zu sein - der ich nicht bin. Lang genug habe ich das geglaubt. Die Lösung ihrer Probleme bin nicht mehr ich. Ich kann mich nicht mehr kaputt machen lassen. Auf sie zugehen geht auch nicht, weil sie nur draufhaut. Auf sie zugehen bedeutet, auf die Knie zu gehen, mich zu entschuldigen - wofür?! So war's schon immer. Wenn ich mich entschuldigt habe, dafür, dass ich ein schlechtes Kind war, das schlechteste der Welt, alle anderen Kinder, die Kinder ihrer Kollegen, ihre Schülerinnen besser sind als ich, dann war wieder alles pseudo-gut. Ich möchte nur in Ruhe mit meiner kleinen Tochter Weihnachten feiern, das erste Weihnachtsfest ohne meinen Sohn. Darauf wollte ich mich konzentriert haben, darüber wollte ich geschrieben haben, und über so manche andere Dinge mehr. 

Darüber, wie beschissen es dem Bub und mir die letzten beiden Tage mit unserem Noro-Dingsi gegangen war, aber dass wir es doch überstanden haben. Nicht irgendwie, sondern gut. Uns haben schon ganz andere Dinge nicht umgehauen, dann so ein dahergelaufener Noro-Virus erst recht nicht!
Ich hatte schreiben wollen, wie toll es ist, Menschen um mich zu haben, die am Tag vor Weihnachten früh um 7 Uhr nach einer durchkotzten Nacht hier angefahren kommen, um die Bebiline direkt vom Aufwachen für einen ganzen Tag aus der Noro-Hölle abzuholen, damit sie sich nicht auch noch ansteckt, und damit ich mich in Ruhe von diesem Scheiß erholen kann.
Und darüber, wie traurig ist, heute das erste Weihnachten ohne meinen Bub feiern zu müssen.
Darüber, wie der Ex rumzickt, weil ihm nicht passt, dass der Bub morgen hier ist, um einen der Hohen Feiertage auch mit Beelzemädchen und mir zu feiern.
Ich hatte darüber schreiben wollen, wie traurig der Bub war heute morgen, aufgedreht und zerrissen, weil er sich schon auch auf Weihnachten freut, und traurig ohne uns, aber dass es mir trotzdem gefühlsmäßig gut gelang, ihn genau dort 'abzuholen', so dass ich heute morgen nach dem Einkaufen in aller Herrgottsfrühe (ja, um kurz nach 7 Uhr stand ich mit 1000 anderen bei Edeka auf der Matte - der Parkplatz war VOLL!) gemütlich mit allen beiden frühstückte, bevor ich das gesamte amerikanische Repertoire an Weihnachtsmusik (roots, bloody roots!) abbrannte, und wir durch das Wohnzimmer tanzten, und in ausgelassener Stimmung die alte Südtiroler Weihnachtskrippe aufbauten, unsere Blaufichte im Topf wunderschön mit traditionellen bemalten Lebkuchen schmückten, genauso wie mit den schönen amerikanischen Weihnachtskugeln, und uns einfach freuten. Danach saßen Bub und Bebi unterm Baum und spielten Memory miteinander (jupp, das kann sie schon!), und ich räumte auf, schrubbte das Haus, um die schrottigen Noro-Viren raus zu bekommen - jupp, sogar mit Sagrotan, ich!, wusch auf. 
Hatte schreiben wollen, wie der Ex den armen Bub erst mal zusammenstauchte, weil er so aufgedreht war.
Dann kam der Ex, um den Bub abzuholen, die Beelzemädchen ist im Bett und macht Mittagsschlaf. 

Ich wollte darüber schreiben, dass ich, after all, doch eine ganz gute Lösung für uns drei gefunden habe, wie wir Weihnachten feiern. Ich mag nicht dem Bub reinreiben, dass wir ohne ihn ein tolles Weihnachtsfest feiern lassen mit unserem traditionellen Weihnachts-/Sylvester-Essen, also habe ich mich entschieden, etwas zu kochen, was er bis zum Geht-Nicht-Mehr verabscheut, die Bebiline und ich dafür umso mehr lieben: Gratinierten Fenchel galore. Und wenn's nicht reicht, haue ich uns noch Kürbis in den Ofen. Morgen gibt's dann - für den Bub - Raclette und Mangocreme als Nachspeise.

Wollte darüber schreiben, wie ich mich auf die Bescherung freue, heute mit der Beelzemädchen alleine, morgen mit dem Bub, auf die ganze weihnachtliche Besinnlichkeit, mit ihr Weihnachtslieder zu singen, auf unser leckeres Essen, auf ihre Freude, wenn sie den erleuchteten (ja, mit echten Kerzen, aus Wachs, und mit brennendem Feuer) Baum sieht ... .

Ich wollte schreiben, wie ich mich freue, bald mit der Beelzemädchen für ein paar Tage in die Weihnachtsstadt schlechthin zu fahren und auszuspannen ... uns morgens an einen gedeckten Frühstückstisch zu setzen, Betten gemacht zu bekommen, in unserem schönen Hotel abzuhängen und zu chillen, oder rauszugehen, ganz nach Lust und Laune ... .

Und nun die erneute Attacke meiner Mutter.

Sonntag, 18. Dezember 2016

Ode an die Langeweile

"Wenn du Erfolg haben willst, darfst du nicht nach Scheitern riechen."In diesem Posting möchte ich über das Loslassen schreiben. Loslassen von diesem Jahr 2016, das es in sich hatte in so vielerlei Hinsicht. Was genau besonders schlecht oder besonders gut war, kann ich zu meinem Ärgernis aktuell gar nicht so sagen. Feststeht für mich: 2017 wird mein Jahr!! Doch dazu gilt es, dieses noch laufende Jahr 2016 zu Ende zu bringen, loszulassen, den Blick nach vorne zu richten. 'Loslassen' sagt sich so leicht. Loslassen impliziert für mich zuallererst, dass ich etwas festhalte, von dem es mich zu lösen gilt; Ansprüche an mich selbst, meinen Körper, mein Umfeld, Vorurteile, Erwartungen, Gewohnheiten, aber auch - und das scheint mein zentrales Thema - meine Angst und meine Sorgen. 

Nur Teenager meinen, langweilig ist schlecht. Erwachsene, Männer und Frauen, die schon so ihre Erfahrungen gemacht haben, wissen, dass Langeweile ein Geschenk Gottes ist. Das Leben hat schon genug Aufregungen in petto, die dir auflauern und zuschlagen, sobald du nicht hinschaust, da musst du nicht auch noch zusätzlich für Spannung sorgen.
Ja, ich bin überzeugt: 2017 wird mein Jahr! Ich werde Erfolg haben und glücklich sein! Weil ich selbst dafür Sorge tragen werde! Schluss damit, meine kostbare Zeit mit so viel Unsicherheit zu verplempern. Dazu braucht es ein wenig mehr Langeweile. Wie ich die finden kann, möchte ich herausfinden. 
Die Bebiline ist jetzt klein. Ab September wird sie in den Kindergarten gehen. Müssen. Auch sie werde ich ein Stück weit loslassen müssen. Ja, das macht mir Angst. Ich habe sie, bis auf wenige Babysitter-Ausnahmen, nahezu 24 Stunden am Tag um mich. Ich brauche meine Bebiline und ihre Kuscheleinheiten. Ich brauche, dass sie mich braucht. Ihr Lachen, aber auch ihre Tränen, die sie mich nicht abwischen lassen möchte, weil sie sich, wenn sie sich weh getan hat, erst mal kurz zurückzieht und nicht getröstet werden möchte, das mit sich selbst ausmacht. Erst dann kommt sie, und erzählt auf ihre Art, wo sie sich angehauen oder gestoßen hat, und mag in den Arm genommen werden. Ja, ich werde mein Tochterkind loslassen müssen. Und die Zeit bis dahin für uns alle umso intensiver gestalten. Schon allein deswegen ist es vonnöten, einen klaren Kopf dafür zu bekommen, mir wieder ins Bewusstsein zu rücken, worauf ich mich eigentlich fokussieren möchte. 

Eine Idee, die ich habe, ist, mit ihr eine große Reise zu unternehmen, bevor sie in die Schule kommt. Mehr als ein 'Urlaub'. Eine Reise, ein großes Abenteuer. Freiheit. Gefühlsmäßig war ich mit dem Bub viel mehr unterwegs als mit ihr, auch wenn das faktisch gar nicht richtig ist. Ja, ich bin alleinerziehend mit ihr. Komplett. Alleine. Und so langsam ist es an der Zeit, den Blickwinkel zu verändern, auf den Tisch zu hauen, und diese Freiheit auch mal zu genießen! Wobei ich dazu sagen muss, ich habe bisher noch nie gejammert, mit der Bebiline alleine zu sein. Es ist gut, wie es ist. Eigentlich.

Orte sind wie Haie: 
Wenn sie nicht in Bewegung bleiben, sterben sie. 
Aber jeder hat einen Ort, von dem er gerne glaubt, 
dass er sich nie verändern wird.

Vielleicht bin ich ja auch ein Hai, der immer in Bewegung bleiben muss. Ziele anpassen, loslassen, neu finden .. . Das mit dem Ort, der sich nie verändern soll, muss ich mir erst noch durch den Kopf gehen lassen. Vielleicht eher Gefühle, die bleiben sollen, wie sie sind. Den ersten Teil mit der Veränderung kann ich so einrahmen und über mein Bett hängen (das seit gestern ja bekanntlich wieder an einem neuen Ort steht). Bewegung ermöglicht mir, Blockaden zu lösen, und mich weiterzuentwickeln.

Samstag, 17. Dezember 2016

Das Perfekte Dinner

So nun …. die Bebiline, heute ohne Mittagsschlaf, liegt seit einer Stunde im Bett, der Bub hat seine wohlverdiente „Technik-Zeit“ – das heißt: eine Stunde rumdaddeln an PC, Nintendo oder Handy. Und ich? – Zeit für ein kleines bisschen Reflektion, so gut das eben geht. Ich liege mit, an dieser Stelle, nicht näher zu definierenden Schmerzen darnieder. Schmerztablette ist schon in mir drin, bleibt abzuwarten, ob sie wirken wird, und wenn ja, wann und wie lange.

Diese Woche hatte ich ja Geburtstag, einen der traurigsten Geburtstage ever. Vom Bub bekam ich ein Perfektes Dinner geschenkt, und was soll ich sagen?! Es war perfekt! Doch von vorne: Er hatte geplant, um 9.30 Uhr mit dem Kochen zu beginnen, um gegen 12.30 Uhr den Aperitif zu servieren. Keine Pointe. Also stand ich heute Morgen extra früh auf, um die Küche auf Vordermann zu bringen, damit er sie wieder besser verwüsten kann. Ne Quatsch, ich habe ihm viel Platz geschaffen, außerdem die Spülmaschine angestellt, damit er alle Utensilien hat, die er braucht. In aller Frühe fuhr ich noch geschwind zum Einkaufen, damit am Nachmittag kein Einkaufsstress wäre, und ich die Zeit, die er kochen würde, gut für mich nutzen könnte. Er fing pünktlich an, intelligenterweise hatte er sich eine Schnibbelhilfe – eine Freundin von mir - organisiert, die ihm auch tatkräftig bei den Einkäufen unterstützt hatte. Laut ihrer Aussage schien er aber bestens im Bilde gewesen zu sein, wie das Ganze abzulaufen hatte, und er hätte auch klare Vorstellungen gehabt, wie er was machen wolle, so dass sie anscheinend wirklich nur assistierte.

Während der Bub also in der Küche werkelte, nutzte ich die Zeit, einen Schrank in meinem Zimmer auszuleeren, der zur Bebiline nach unten soll. Soll … . Wir haben’s nicht geschafft zu zweit die Treppe runter. Und wie das so ist bei der Beelzefrau wurde aus „einen Schrank ausleeren“ mal wieder ein Mini-Projekt, also stellte ich in der Zeit, in der der Bub seinmein Geburtstagsmenü auf die Beine stellte, mal eben mein komplettes Zimmer auf den Kopf und um. Dass es tatsächlich noch eine Möbelanordnung gibt, die ich in der Zeit hier im Haus noch nicht ausprobiert habe, überrascht mich sehr. Ohne den einen Schrank ist wieder viel mehr Platz hier drinnen. Wie’s zuletzt war, war nicht wirklich der Weisheit letzter Schluss, verkehrt war’s aber auch nicht. So wie es jetzt ist, bin ich jedoch sehr zufrieden. Abgesehen von dem ganzen Chaos außenrum.

Die Bebiline beschäftigte ich derweil mit ihrem süßen kleinen neuen Hasen-Baby von Maileg. Das hat sie sich schlicht und einfach verdient, obwohl bald Weihnachten ist, einfach weil sie sie ist. Offiziell, weil sie das mit dem Klogehen so toll macht. Mittlerweile geht sie sogar unterwegs auf die Toilette, keine Ahnung mehr, wann wir den letzten ‚Unfall‘ hatten. Der Bub war wesentlich später dran mit Sauberwerden, oder körperlich größer als sie, was insofern ein bisschen schade ist, als dass seinemeine heißgeliebten Latzhosen dadurch aktuell mehr oder weniger überflüssig sind.

Und das Essen? Gegen 12 Uhr führte der Bub uns höchstpersönlich nach unten ins Wohnzimmer, wo er aus dem Kindermaltisch mit Tischdecke drüber ein Tischchen für Aperitif und amuse bouche gebaut hatte. So genial toll!!! Wir haben zwar einen Couchtisch, der sich hervorragend für sowas eignet, aber das war ihm wohl nicht gut genug. Zu trinken gab es Holunder-Brause, als Appetithappen Tomatenspieße mit Fetawürfeln, die er gestern nach der Schule schon in frische Kräuter und Öl eingelegt hatte. Danach mussten Bebi und ich uns wieder für knapp 20 Minuten nach oben verziehen, bevor er uns zur Vorspeise holte: Bruschetta – sooooooooo lecker, ein echter Kracher!! Die Pause zum Hauptgericht dauerte etwas länger: er kämpfte, er weinte, er gewann, zum Schluss standen „Südtiroler Schlutzkrapfen mit Butter und Parmesan“ auf dem Tisch. Zur Erinnerung: der Bub ist 9 (!!!!). Die Schnibbelhilfe hatte ihm da wohl etwas unter die Arme gegriffen, weil der Roggenteig etwas zu feucht war, und auf der Arbeitsfläche pappte.

Zum Schluss gab’s noch eine Käseplatte mit meinem Lieblingskäsesorten. Selbst dabei hat er die perfekte Auswahl getroffen: was mit Ziege, was Weiches, was Hartes, was Besonderes … und sich an die ein oder andere Käsesorte erinnert, die ich irgendwann mal als meinen Lieblingskäse erwähnt hatte. Alles in Allem: HAMMER!!! DANKE, BUB, ich bin sowas von stolz auf dich!!!

Als die Küche dann wieder in ihren Originalzustand zurückversetzt war, sahen wir zusammen einen Film auf Netflix an, gearbeitet hatten wir ja alle mehr als genug – Niko 2, naja, jetzt nicht soooo mein Favorit. Naja. Am Grinch kommt sowieso keiner vorbei!!


Nun ist 21 Uhr, und ich fange – wenige Tage vor dem Jahreswechsel – mit meiner Leseliste für 2017 an.