Gerade eben habe ich mit einer meiner (vielen) Tanten telefoniert, einfach mal um zu hören, wie es ihr geht, nicht, um mich selbst auszukotzen. Seit vielen Monaten pflegt sie einen krebskranken Bekannten, das wusste ich. Nun hat sie mir erzählt, wie das so ist, und was sie da macht. Sie, selbst knapp 80 Jahre alt, alleinstehend, sehr vital, schon immer ... die Schwester meiner eigenen Oma ... lebt bei diesem Studienkollegen von vor 1000 Jahren fern ihrer eigenen Heimat im Haus. Er hat selbst drei Kinder, die aber alle im Ausland leben, und diese Pflege nicht übernehmen können. Meine Tante also lebt bei ihm im Haus, rund um die Uhr, bis er nun eben versterben wird. Dabei übernimmt sie den kompletten Haushalt, wäscht dem alten Mann die Kleider, die oft genug eingenässt sind, zieht ihn um, kocht, macht sauber, geht einkaufen, füttert ihn, bewirtet Gäste, wenn er Krankenbesuch kommt mit Kaffee und Kuchen, geht mit ihm nach draußen, in den Park, spazieren wenn sie einen Rollstuhl organisiert, übernimmt Gespräche mit den Ärzten für ihn - und betreibt Seelsorge, begleitet ihn beim Sterben. Und ist bei all diesem so unbeschreiblich herzlich, so menschlich! Wie ich das verstehe, geht es aber nicht ums Geld. Der Mann hat ein eigenes Haus, sein eigenes Schlafzimmer, meine Tante ist in einem Gästezimmer untergebracht. Und das alles auf eine so ... selbstverständliche Art, die trotz ihrer menschlichen Größe keinen komischen Mutter-Theresa-Beigeschmack hat.
Ich bin ... eigentlich fällt es schwer, für das, was sie leistet, Worte zu finden. Ich bin zutiefst beeindruckt, meine allergrößte Hochachtung für das, was sie leistet! Wir haben lange telefoniert. Ich hoffe, es tat ihr gut, einfach mal erzählen zu können.
Dieses Gespräch, dieser Respekt, den ich empfinde ihr gegenüber, dieses Gefühl - gibt mir wiederum auf eine bestimmte Weise eine unbeschreibliche Kraft. Ein Gefühl, das ich noch eine ganze Weile in mir behalten möchte, von dem ich mich jetzt nicht ablenken lassen will.
Donnerstag, 5. Juni 2014
Dienstag, 3. Juni 2014
Das ewige Thema
Borderline ... ich hasse es.
Ich weiß immer, was kommt.
Und ich tappe immer wieder in die gleiche Falle.
Könnte man ja eigentlich mal draus lernen ..... .
Also ich.
Ausgiebiges Sonnen-Terrassen-Mittagessen mit Fridolin:
Fried potatoes w/ skins, Gurken, Erdbeerquark, Pfirsiche, schöne Gespräche ... . Mit Fridolin sprechen ist so schön. Bereichernd. Intensiv. Zu wissen, was er denkt und fühlt. Umgedreht hört er so gerne Geschichten von als ich klein war, von meinen Reisen, oder von 'als du nicht in Deutschland gewohnt hast' oder oder oder ... . Das habe ich auch geliebt als kleines Kind, stundenlang meinem Opa zuhören, oder einfach nur dabei sein, wenn er sich mit seinen Bekannten über früher unterhalten hat.
Neulich hatte ich's mit Fridolin mal von "Großeltern". Sein Opa (väterlicherseits) hat ihm noch nie eine Geschichte erzählt, ihn noch auf den Schoß genommen oder was (ordentliche) Opas eben so machen mit ihren Enkelkindern. Zum Glück hatte ich richtig tolle Großeltern! Hier wie da! Wenn ich überlege, wie oft meine Großeltern mit mir in den Wald gegangen sind, Stöcke schnitzen, Blumen pflücken, spazieren gehen, Schiffe bauen, am Bach spielen ... oder zum Baseball, Eis essen, American Football, hiken, mountainbiken, schwimmen ... . Frida macht viele tolle Sachen mit Fridolin, Ausflüge zum Steinbruch, Bootfahren, was auch immer. So daneben wie unser Verhältnis ist, so sicher kann ich im Normalfall sein, dass sie sich um Fridolin kümmert. Von den anderen Großeltern kommt nichts. Noch nicht mal eine Geburtstagskarte. Und sagen, dass er sein Geburtstagsgeschenk noch bekommt ... einem 7-Jährigen! Fridolin hatte Anfang April Geburtstag, das sind nun acht Wochen her. So erbärmlich. Und Fred sagt nix dazu! Wenn Fridolin dort ist, hat er schon oft genug bei mir angerufen, weil ihm langweilig war, weil die Erwachsenen irgendwas im Fernsehen ansahen. Toll. Wird zur Feier des Tages, wenn der Enkel schon mal zu Besuch ist, die Glotze angeschmissen. Da hat er keine Lust drauf, also ruft er lieber bei mir an. Nun ja. Überhaupt ... die Schwiegereltern leben zu zweit in dem großen Haus, und besitzen sage und schreibe 8 (!) Fernseher. Wenn's in den Urlaub geht (Ferienwohnung), kommt ein Fernseher und eine mobile Satellitenschüssel mit, damit Schwiegermutter und Schwiegervater beide gucken können, was ihnen gefällt. Das gibt's bei uns nie im Leben. Fernsehen im Urlaub oder auf Familienfeiern ... ! Geschweige denn mehr als einen Fernseher im Haus ... pf! Bei uns wird bei einer Familienfeier nach dem Mittagessen vor dem Kaffee spazieren gegangen.
Dann lieber Borderline ............................. autsch. Vermutlich deswegen tue ich mir immer wieder Borderline an, weil sich zwischen dem ganzen Doofen ja irgendwo sehr tief vergraben noch das Gute versteckt.
Genug gelästert ... Fridolin hat Hausaufgaben, nachher gehen wir Eisessen - zu dreidreiviertelst. <3
Nein, die Beelze hat nicht unendlich viel Zeit, dass sie hier hängt, und das alles aufschreibt. Aber was will man machen ... wenn's im Kopf rumschwirrt und mich irre macht, ist es auch doof. Dann lieber mein eigenes Blog zuspammen. :)
Ich weiß immer, was kommt.
Und ich tappe immer wieder in die gleiche Falle.
Könnte man ja eigentlich mal draus lernen ..... .
Also ich.
Ausgiebiges Sonnen-Terrassen-Mittagessen mit Fridolin:
Fried potatoes w/ skins, Gurken, Erdbeerquark, Pfirsiche, schöne Gespräche ... . Mit Fridolin sprechen ist so schön. Bereichernd. Intensiv. Zu wissen, was er denkt und fühlt. Umgedreht hört er so gerne Geschichten von als ich klein war, von meinen Reisen, oder von 'als du nicht in Deutschland gewohnt hast' oder oder oder ... . Das habe ich auch geliebt als kleines Kind, stundenlang meinem Opa zuhören, oder einfach nur dabei sein, wenn er sich mit seinen Bekannten über früher unterhalten hat.
Neulich hatte ich's mit Fridolin mal von "Großeltern". Sein Opa (väterlicherseits) hat ihm noch nie eine Geschichte erzählt, ihn noch auf den Schoß genommen oder was (ordentliche) Opas eben so machen mit ihren Enkelkindern. Zum Glück hatte ich richtig tolle Großeltern! Hier wie da! Wenn ich überlege, wie oft meine Großeltern mit mir in den Wald gegangen sind, Stöcke schnitzen, Blumen pflücken, spazieren gehen, Schiffe bauen, am Bach spielen ... oder zum Baseball, Eis essen, American Football, hiken, mountainbiken, schwimmen ... . Frida macht viele tolle Sachen mit Fridolin, Ausflüge zum Steinbruch, Bootfahren, was auch immer. So daneben wie unser Verhältnis ist, so sicher kann ich im Normalfall sein, dass sie sich um Fridolin kümmert. Von den anderen Großeltern kommt nichts. Noch nicht mal eine Geburtstagskarte. Und sagen, dass er sein Geburtstagsgeschenk noch bekommt ... einem 7-Jährigen! Fridolin hatte Anfang April Geburtstag, das sind nun acht Wochen her. So erbärmlich. Und Fred sagt nix dazu! Wenn Fridolin dort ist, hat er schon oft genug bei mir angerufen, weil ihm langweilig war, weil die Erwachsenen irgendwas im Fernsehen ansahen. Toll. Wird zur Feier des Tages, wenn der Enkel schon mal zu Besuch ist, die Glotze angeschmissen. Da hat er keine Lust drauf, also ruft er lieber bei mir an. Nun ja. Überhaupt ... die Schwiegereltern leben zu zweit in dem großen Haus, und besitzen sage und schreibe 8 (!) Fernseher. Wenn's in den Urlaub geht (Ferienwohnung), kommt ein Fernseher und eine mobile Satellitenschüssel mit, damit Schwiegermutter und Schwiegervater beide gucken können, was ihnen gefällt. Das gibt's bei uns nie im Leben. Fernsehen im Urlaub oder auf Familienfeiern ... ! Geschweige denn mehr als einen Fernseher im Haus ... pf! Bei uns wird bei einer Familienfeier nach dem Mittagessen vor dem Kaffee spazieren gegangen.
Dann lieber Borderline ............................. autsch. Vermutlich deswegen tue ich mir immer wieder Borderline an, weil sich zwischen dem ganzen Doofen ja irgendwo sehr tief vergraben noch das Gute versteckt.
Genug gelästert ... Fridolin hat Hausaufgaben, nachher gehen wir Eisessen - zu dreidreiviertelst. <3
Nein, die Beelze hat nicht unendlich viel Zeit, dass sie hier hängt, und das alles aufschreibt. Aber was will man machen ... wenn's im Kopf rumschwirrt und mich irre macht, ist es auch doof. Dann lieber mein eigenes Blog zuspammen. :)
Mensch, mach mal Pause!
So, nun habe ich einen Einlauf bekommen. "Mensch, mach' halt mal eine Pause!"
Ja, Pausemachen schön und gut ... ich habe beim Boden-Austausch lange genug Zwangspause gemacht.
Ich war jetzt ewig krank - ja, geht endlich besser!
Wann soll ich denn das ganze Zeug erledigen?!
Nach einem Kaiserschnitt mit Wochenbett alleine mit einem 7-jährigen Kind, und einem Neugeborenen, das eventuell auf die Säuglingsstation muss?!
Sagt sich immer so leicht.
"Mach' halt mal eine Pause!"
Fridolin's Büchertasche komplett ausgemistet und saubergemacht ("Oh, ist die leicht jetzt!")
gefrühstückt,
Kind rausgeschmissen,
Erdgeschoss gesaugt,
Keller gesaugt,
Hauswirtschaftsraum sauber gemacht,
saubere Wäsche nach oben gewuchtet,
Waschmaschine an,
Waschmaschine aus,
Bücher unter der Kellertreppe in Kisten umgepackt (zur Hälfte),
Wäsche aufhängen
Ja, jetzt ist mal kurz Sonnenschein-Terrassen-Pause. In den ganzen Bücherstapeln habe ich ein paar interessante Sachen gefunden ... .
Heute Nachmittag gehen wir Eis essen.
Ja, Pausemachen schön und gut ... ich habe beim Boden-Austausch lange genug Zwangspause gemacht.
Ich war jetzt ewig krank - ja, geht endlich besser!
Wann soll ich denn das ganze Zeug erledigen?!
Nach einem Kaiserschnitt mit Wochenbett alleine mit einem 7-jährigen Kind, und einem Neugeborenen, das eventuell auf die Säuglingsstation muss?!
Sagt sich immer so leicht.
"Mach' halt mal eine Pause!"
Fridolin's Büchertasche komplett ausgemistet und saubergemacht ("Oh, ist die leicht jetzt!")
gefrühstückt,
Kind rausgeschmissen,
Erdgeschoss gesaugt,
Keller gesaugt,
Hauswirtschaftsraum sauber gemacht,
saubere Wäsche nach oben gewuchtet,
Waschmaschine an,
Waschmaschine aus,
Bücher unter der Kellertreppe in Kisten umgepackt (zur Hälfte),
Wäsche aufhängen
Ja, jetzt ist mal kurz Sonnenschein-Terrassen-Pause. In den ganzen Bücherstapeln habe ich ein paar interessante Sachen gefunden ... .
Heute Nachmittag gehen wir Eis essen.
Hochsensibel
Guten Morgen, lieber Blog!
Frühstück im Bauch,
Waschmaschine im Schleudergang,
Kind aus dem Haus.
Kurz durchatmen, bevor's los geht.
Die dritte oder vierte Nacht in Folge hat sich bestätigt, dass wenn ich tagsüber meinem derzeit aufgrund der Schwangerschaft sehr stark erhöhtem Schlafbedürfnis nachkomme, ich auch nachts gut bis besser schlafe. Nicht unbedingt logisch, aber ... Manchmal sollte man Dinge akzeptieren, wie sie sind, und nicht weiter hinterfragen. Andere Theorie: Wenn ich gut (besser als bisher ...) auf meinen Körper acht gebe, dankt er es mir in Form von gutem Schlaf?! Vermutlich eine Mischung aus beidem.
Gestern Abend habe ich vor dem Schlafen endlich mal noch einen Plan gemacht, was hier wirklich noch alles zu tun ist. EINEN Plan mit Allem. Ganz oben steht: "Liste machen" Hahaha (naja, zu meiner Entschuldigung: Einkaufsliste, was alles noch für Bebi zu besorgen ist). Tat auch gut, das geschafft, und somit endlich mal einen Überblick zu haben.
Fridolin habe ich gestern Zehen- und Fingernägel geschnitten. Er tut mir so leid. Irgendwie ist er da ganz empfindlich. Das tut ihm weh, und er bekommt tagelang Gänsehaut, wenn er mit frisch geschnittenen Nägeln irgendwas anfasst, weil ihm das so unangenehm ist. Komisch, ist aber so. Als er kleiner war, habe ich da noch drüber gelacht, weil ich's nicht verstehen konnte, von wegen "Stell' dich doch nicht so an". Dabei ist er eigentlich kein Weichei, kein "Feiner", er geht ja auch Fußballspielen, klettern, raufen und und und. Nur das verträgt er irgendwie überhaupt nicht. Ist halt so. Kein Drama, nur auffällig. Aber vielleicht passt's zum Gesamtbild von ihm: er fasst enorm viel auf, grade vom Geistigen her, was Nachrichten betrifft, Wahrnehmungen, das ist ja nix Neues - warum sollte er dann nicht auch vom Körperlichen her mehr fühlen können? Eigenartig. Schön. :)
So, ich glaube, ich fange einfach mit dem unwichtigsten Punkt auf der Liste an - die Bücher von unter der Treppe in Kisten packen. Unwichtig geht am Schnellsten. Langsam um den heißen Brei, die ungeliebten Aufgaben, kreisen, bis man dem Tiger irgendwann direkt ins Auge sehen muss zum finalen Kampf, weil alles andere erledigt ist.
Frühstück im Bauch,
Waschmaschine im Schleudergang,
Kind aus dem Haus.
Kurz durchatmen, bevor's los geht.
Die dritte oder vierte Nacht in Folge hat sich bestätigt, dass wenn ich tagsüber meinem derzeit aufgrund der Schwangerschaft sehr stark erhöhtem Schlafbedürfnis nachkomme, ich auch nachts gut bis besser schlafe. Nicht unbedingt logisch, aber ... Manchmal sollte man Dinge akzeptieren, wie sie sind, und nicht weiter hinterfragen. Andere Theorie: Wenn ich gut (besser als bisher ...) auf meinen Körper acht gebe, dankt er es mir in Form von gutem Schlaf?! Vermutlich eine Mischung aus beidem.
Gestern Abend habe ich vor dem Schlafen endlich mal noch einen Plan gemacht, was hier wirklich noch alles zu tun ist. EINEN Plan mit Allem. Ganz oben steht: "Liste machen" Hahaha (naja, zu meiner Entschuldigung: Einkaufsliste, was alles noch für Bebi zu besorgen ist). Tat auch gut, das geschafft, und somit endlich mal einen Überblick zu haben.
Fridolin habe ich gestern Zehen- und Fingernägel geschnitten. Er tut mir so leid. Irgendwie ist er da ganz empfindlich. Das tut ihm weh, und er bekommt tagelang Gänsehaut, wenn er mit frisch geschnittenen Nägeln irgendwas anfasst, weil ihm das so unangenehm ist. Komisch, ist aber so. Als er kleiner war, habe ich da noch drüber gelacht, weil ich's nicht verstehen konnte, von wegen "Stell' dich doch nicht so an". Dabei ist er eigentlich kein Weichei, kein "Feiner", er geht ja auch Fußballspielen, klettern, raufen und und und. Nur das verträgt er irgendwie überhaupt nicht. Ist halt so. Kein Drama, nur auffällig. Aber vielleicht passt's zum Gesamtbild von ihm: er fasst enorm viel auf, grade vom Geistigen her, was Nachrichten betrifft, Wahrnehmungen, das ist ja nix Neues - warum sollte er dann nicht auch vom Körperlichen her mehr fühlen können? Eigenartig. Schön. :)
So, ich glaube, ich fange einfach mit dem unwichtigsten Punkt auf der Liste an - die Bücher von unter der Treppe in Kisten packen. Unwichtig geht am Schnellsten. Langsam um den heißen Brei, die ungeliebten Aufgaben, kreisen, bis man dem Tiger irgendwann direkt ins Auge sehen muss zum finalen Kampf, weil alles andere erledigt ist.
Montag, 2. Juni 2014
Kokosnuss, Haselnuss, Joghurt
Juhu, Eis schmeckte lecker und tat gut in der Sonne sitzen und ... lecken.
Für Cappuccino war's leider zu spät. Egal, morgen vielleicht.
Kaum daheim, kamen auch gleich Fred und Fridolin zurück. Bombenstimmung. Wundert mich nicht. Fred stellt sich auf eine Stufe mit seinem 7-jährigen Sohn. Und wundert sich, dass der ihn mittlerweile dementsprechend ausspielt. Er lässt sich von Fridolin auf übelste Weise beschimpfen und zwicken und was weiß ich was, und spricht dazu immernoch seine Duzi-Duzi-Babysprache mit ihm. Fred sagt dann zu mir "Ich hab' doch nichts gemacht!" Hallo, du bist der Vater! Fridolin baut sich vor Fred auf und sagt "Hast du mir was zu sagen?" Ja, krass, was Fridolin macht. Aber eigentlich ist das nur der logische Umkehrschluss aus dessen eigenem Verhalten. Wie soll Fridolin schon mit ihm umgehen, ihn als Autoritätsperson anerkennen, wenn Fred sich selbst zum Kind macht? Fred kam heute sogar zu mir, während des Streits ... "Der Fridolin hat mich geärgert" - so weit kam's denn doch nicht. Aber viel hat dazu auch nicht mehr gefehlt. Dass ich Fred dann noch sagen muss, dass er Fridolin für dieses krasse Fehlverhalten Konsequenzen aufzeigen muss, spricht für sich.
Bemerkenswert ist, wenn der 7-jährige Sohn sagt "Ich gehe jetzt duschen, damit ich mich beruhige". Noch bemerkenswerter ist, wenn der 7-jährige Sohn nach dem Duschen aus freien Stücken zum Vater geht und sagt "Ich habe mich jetzt beruhigt, können wir bitte unseren Streit klären."
Zu Abend gab's Pellkartoffeln mit Butter und Salz. So einfach. So lecker. Wenn ich mich für den Rest meines Lebens für ein Essen entscheiden müsste ... das wär's! Hier ist grade tolles Wetter, ein wunderschöner Regen! Ich habe und hatte mit dem Gestreite nix zu tun. Hat mal was.... .
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