Mittwoch, 29. Januar 2014

Telefonterror

So, Frida hat mir heute eine Email geschickt, die ... nun ja ... keine Ahnung, wie man auf so etwas reagieren soll. Habe geantwortet. Dass ich mir eine mütterliche Mutter gewünscht hätte. Scheiß Borderliner.
Ging nicht anders. Seitdem gibt's Telefonterror. Anrufe. Geschrei. Beschimpfungen. Geheule auf dem Anrufbeantworter, wie böse ich wieder bin. Tja nun. Bin ich hier nur noch von Irren und Arschlöchern umgeben?! Ich bin kein Narr, holt mich hier raus.

Labil?

Derzeit würde ich mich als geringfügig labil bezeichnen. Das, was in meiner Seele passiert, ist alles andere als stabil. Konstant vielleicht schon eher. Konstant gegen die Wand. 

Kleinigkeit zu Essen - so ein olles Asia-Fertiggericht: Packung auf, in die Pfanne, Wasser dazu, kurz kochen, Öl dazu, fertig. Nicht der Hit, aber ... aktuell passt das gut von der Nahrungsmenge, weil's gut satt macht, aber weniger ist, von der Quantität her, und weniger Kalorien hat, als wenn ich mir selbst irgendwas kochen würde. Für eine Person kochen ist ja immer so ... dann kocht man ein normales Rezept, und isst mehr davon, weil's ja da ist. Naja, eine Dauerlösung ist das nicht, aber es ist was im Magen, und aktuell die beste Alternative.

Gleich kommt Fridolin aus der Schule nach Hause. Ich habe Fred überzeugt, dass er trotz Papatag zu mir kommen darf anstatt in den blöden Hort gehen zu müssen. Welchen Sinn macht das denn mit dem Hort? Gar keinen!! Sind zwar nur knapp zwei Stunden mit ihm dann, aber besser als gar nicht.

Wollte eigentlich diese Stunde hier schnell nutzen zum Ranklotzen, weil nachher Josefine kommt .... hrcks. Nicht wirklich was geschehen.

Fump

Was soll ich sagen? Dieses Leben fällt mir gerade im Moment sehr schwer.
Hinsetzen und konzentrieren, einen Schritt nach dem anderen gehen.

Kontoauszüge holen
Geld holen
Mittagessen für Fridolin kaufen.
Nach Hause fahren.
Aufräumen.
Fridolin kommt.
Mittagessen.
Kuscheln und lesen.
Fred holt Fridolin ab.
Josefine kommt zum Putzen.
Dann muss ich los zur Schwangerschaftsgymnastik.
Und dann tot ins Bett fallen.

Achterbahn

Liebes Blog,

gut dass du da bist in dieser schwierigen Zeit ........... die letzten Tage bricht die Trauer über die Trennung (?) von Hannes durch. Diese Wut. Hass. Und doch wage ich zu bezweifeln, dass - würde ich ihn sehen - ich ihn wirklich hassen würde. Er will mich hassen. Das ist alles so abartig.

Von Menschen fallen gelassen werden, denen man vertraut hat ... nicht nur Hannes. Auch Frida enttäuscht mich einmal mehr auf ganzer Linie. Das ist nicht 'füreinander da sein'. Auch nicht nur sie. Herr Klavier. Das war ein unwiderruflicher Vertrauensbruch, der da stattgefunden hat.

Dafür tauchen unverhofft an anderer Stelle Menschen auf, mit denen man überhaupt gar nicht gerechnet hat ... Hannes' Vorgänger, Fred's 1. Nachfolger. Aus dem absoluten NICHTS. Heute morgen Mails auf. ZACK! Warum ist das so?! Ein Mensch, mit dem ich mir trotz fast 9000 km Entfernung näher stand als so vielen anderen. Einem Menschen, der mir, und dem ich so nahe stand trotz dieser Entfernung. Nun ja.

Dienstag, 28. Januar 2014

Hallo Loch

Nun befinde ich mich in einem. Loch. Ganz unten? Mit Sicherheit noch lange nicht. Offengestanden graut mir davor, herauszufinden, was das Leben noch alles für mich parat hält. So langsam reicht es mehr als dicke.
Kraft? Keine.
Immer noch eins drauf.
Keine Ahnung, ob und wie ich aus diesem Loch jemals wieder raus komme.
Gerade eben habe ich bei der Krankenkasse angerufen, um Auskunft zu bekommen, nicht mal das funktionierte.